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Ökobilanzierung & QNG-Nachweis

Lebenszyklusanalyse nach DIN EN 15978 für KfW-Förderung (KFN), DGNB-Zertifizierung und ESG-Berichtspflichten. Frühzeitige CO₂-Optimierung statt teurer Korrekturen im Bauantrag.

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Ökobilanzierung und QNG-Nachweis

Ökobilanz: Der wirtschaftliche Hebel für Ihr Bauvorhaben

Die Lebenszyklusanalyse (LCA) ist nicht nur ein technisches Dokument – sie entscheidet heute über die Wirtschaftlichkeit ganzer Projekte. Ich übernehme die Bilanzierung und Optimierung:

  • QNG-Nachweis für KfW-Förderung: Voraussetzung für die zinsvergünstigte KfW-Förderung „Klimafreundlicher Neubau" (KFN).
  • DGNB-, BNB-, LEED- und BREEAM-Vorbereitung: LCA-Modul und Datenaufbereitung als technische Grundlage jeder Nachhaltigkeitszertifizierung.
  • ESG- und EU-Taxonomie-Reporting: Belastbare Lebenszyklusdaten für Investoren, Fonds und Berichtspflichten.

Wer die Ökobilanz erst im Bauantrag bedenkt, hat oft keinen Optimierungsspielraum mehr. Ich starte deshalb idealerweise schon in der Vorplanung – dort entscheidet sich, ob die Grenzwerte erreicht werden.

Welche Leistung benötigen Sie?

Ökobilanz nach DIN EN 15978

Vollumfänglicher LCA-Nachweis

  • Treibhauspotenzial (GWP100)
  • Primärenergieaufwand
  • Alle Lebenszyklusphasen (A1–C4)
  • Wohn- und Nichtwohngebäude

QNG-Nachweis

Für KfW-Förderung KFN

Pflichtnachweis für „Klimafreundlicher Neubau" mit Nachhaltigkeitsklasse.

  • Sicherung der zinsvergünstigten KfW-Kredite
  • QNG-PLUS und QNG-PREMIUM
  • Datenaufbereitung für die Zertifizierungsstelle

Variantenvergleich (LPH 2–3)

CO₂-Hebel früh erkennen

Wirksam nur in der Vor- und Entwurfsplanung.

  • Vergleich Massiv- vs. Holzhybrid-Bauweise
  • Dämmstoff- und Fassadenvarianten
  • CO₂- und Kostenoptimierung gemeinsam

Unsicher, welche Leistung Sie benötigen? Ich prüfe das im kostenfreien Erstgespräch für Sie.

Der Weg zur belastbaren Ökobilanz

Von der Zieldefinition bis zur Übergabe an Auditor oder Zertifizierungsstelle.

01

Pre-Check & Zieldefinition

Ich kläre mit Ihnen, welches Förderziel oder welche Zertifizierung realistisch ist – KFN/QNG, DGNB, BNB oder ESG-Reporting – und welche Grenzwerte einzuhalten sind.

02

Datenerfassung & EPD-Zuordnung

Massenermittlung aus AVA, Massenauszug oder BIM-Modell. Zuordnung von ÖKOBAUDAT-Datensätzen und Hersteller-EPDs zu jedem Bauteil und Material.

03

Berechnung & Optimierung

LCA-Berechnung nach DIN EN 15978 mit Bilanzierung von GWP, Primärenergie und weiteren Wirkindikatoren. Identifikation der wirksamsten CO₂-Hebel im Variantenvergleich.

Dokumentation & Übergabe

04

Erstellung des Nachweisdokuments. Übergabe an Zertifizierungsstelle, Auditor oder KfW-Sachverständigen – inklusive Beantwortung von Rückfragen.

Eric Winter, Ihr Energieberater

Eric Winter – Ingenieurgeist für Ihr Bauvorhaben

Sichere, effiziente Gebäude entstehen nicht durch Schätzungen, sondern durch präzise Planung. Als freiberuflicher Bauphysiker und Energieberater unterstütze ich Bauherren und Unternehmen in Dresden und Sachsen dabei, Immobilien energetisch zu optimieren.

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Häufige Fragen zur Ökobilanzierung & QNG

Klicken Sie hier, um die häufigsten Fragen und Antworten anzuzeigen.

Wann ist eine Ökobilanz Pflicht?

Eine Ökobilanz nach DIN EN 15978 ist Pflicht, sobald für ein Bauvorhaben das QNG-Siegel (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) angestrebt wird – etwa zur Inanspruchnahme der KfW-Förderung „Klimafreundlicher Neubau" (KFN). Auch für DGNB-, BNB-, LEED- oder BREEAM-Zertifizierungen ist sie verpflichtender Bestandteil. Zusätzlich verlangen Investoren und Fondsgesellschaften zunehmend LCA-Daten zur Erfüllung von ESG- und EU-Taxonomie-Berichtspflichten.

Was ist der Unterschied zwischen KFN, QNG und DGNB?

KFN („Klimafreundlicher Neubau") ist ein KfW-Förderprogramm für besonders nachhaltige Neubauten. QNG ist das staatliche Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude und Voraussetzung für die höchste KFN-Förderstufe. DGNB ist eine private, freiwillige Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit eigenem Bewertungssystem. Eine LCA bildet bei allen drei Verfahren das technische Rückgrat – die Anforderungen unterscheiden sich aber im Detail.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Ökobilanz?

So früh wie möglich – idealerweise in der Vorplanung (LPH 2). Nur in dieser Phase lassen sich Konstruktion und Materialwahl noch effektiv optimieren, um die strengen QNG-Grenzwerte für das Treibhauspotenzial (GWP) sicher zu erreichen. Wer erst im Bauantrag startet, hat oft keinen Spielraum mehr und riskiert die Förderung. Ein Variantenvergleich in der Vorplanung ist deshalb der wirtschaftlich entscheidende Hebel.

Welche Daten benötigen Sie für die Ökobilanz?

Grundlage sind belastbare Mengen aller Bauteile (Wände, Decken, Dächer, Fenster, Haustechnik) sowie Angaben zu Materialien und deren Schichtaufbauten. Idealerweise stammen diese aus einem AVA-Auszug, einer Massenermittlung oder einem BIM-Modell. Für jedes Material wird eine Umweltproduktdeklaration (EPD) zugeordnet – fehlende EPDs werden über generische Datensätze (z.B. ÖKOBAUDAT) abgedeckt.

Was kostet eine Ökobilanz?

Die Kosten hängen stark von Gebäudegröße, Komplexität und Datenverfügbarkeit ab. Ein Variantenvergleich in der Vorplanung beginnt typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich, eine vollständige Ökobilanz mit QNG-Nachweis liegt je nach Projektgröße deutlich darüber. Im kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie eine konkrete Kostenindikation für Ihr Projekt.

Was sind EPDs und woher kommen sie?

EPDs (Environmental Product Declarations / Umweltproduktdeklarationen nach DIN EN 15804) sind herstellerspezifische Datenblätter, die die Umweltwirkungen eines Bauprodukts über den gesamten Lebenszyklus quantifizieren. In Deutschland sind sie zentral in der ÖKOBAUDAT-Datenbank des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verfügbar. Hersteller-EPDs werden ergänzend recherchiert, wenn Produkte gezielt eingesetzt werden sollen.

Was bedeutet GWP100 und warum ist es so wichtig?

GWP100 (Global Warming Potential, Bezugszeitraum 100 Jahre) ist das Treibhauspotenzial eines Gebäudes – ausgedrückt in kg CO₂-Äquivalent pro Quadratmeter und Jahr. QNG, KFN und DGNB definieren feste Grenzwerte für GWP100. Wird der Grenzwert überschritten, entfällt die Förderung bzw. die Zertifizierung. Daher steht GWP im Zentrum jeder Optimierungsstrategie.

Kann eine Ökobilanz nachträglich erstellt werden?

Technisch ja – wirtschaftlich oft problematisch. Wird die LCA erst nach Genehmigungs- oder Ausführungsplanung gestartet, sind Konstruktion und Materialwahl bereits weitgehend festgelegt. Optimierungsspielraum besteht dann kaum noch, und das Erreichen der QNG-Grenzwerte wird zum Glücksspiel. Für Bestandsgebäude im Rahmen von ESG-Reporting ist eine nachträgliche Bilanzierung dagegen Standard.

Ökobilanz für Ihr Bauvorhaben anfragen.

Schritt 1 von 4

In wenigen Schritten zur unverbindlichen Anfrage.

Neubau
Wohngebäude
Sanierung / Heizung
Wohngebäude
Neubau
Nichtwohngebäude
Sanierung / Heizung
Nichtwohngebäude

Wann wurde das Gebäude gebaut?

Wer sind Sie?

Eigentümer
Hausverwalter
Mitglied einer WEG
Sonstiges

Was passiert im Erstgespräch?

15 Minuten, unverbindlich, kostenfrei.

Welcher Nachweis ist der richtige?

QNG-Nachweis, DGNB-Datenaufbereitung oder Variantenvergleich – ich kläre, was Sie für Ihr Vorhaben brauchen.

Welche Unterlagen ich brauche

Massenermittlung, AVA-Auszug, BIM-Modell – Sie wissen nach dem Gespräch genau, was zu tun ist.

Transparente Kostenindikation

Sie erhalten ein realistisches Preis- und Zeitfenster – keine Überraschungen.

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